Museen & Kultur

Flößermuseum Unterrodach

 

 

Der westliche Frankenwald bot durch seinen Waldreichtum und die vielen Wasserläufe günstige Voraussetzungen für Holzhandel und Flößerei.
Seit dem Mittelalter versorgten die Frankenwaldflößer das Main- und Rheingebiet mit Holz. Die Flößerei war die wichtigste Einnahmequelle. Sie veränderte nicht nur die Landschaft, sondern prägte auch das Erscheinungsbild der Dörfer und ihre soziale Struktur.
In Erinnerung an die Zeit der Flößerei, die in den 1950er Jahren zu Ende ging, gründete die Gemeinde Unterrodach 1968 ein Museum, indem  die Geschichte der Flößerei des Frankenwaldes umfassend dargestellt wird.

Es ist in einem ehemaligen Floßherrenhaus untergebracht, dessen Bausubstanz auf das 17. Jahrhundert zurückgeht.
Nach einem Überblick über Schneidmühlen und Waldarbeit veranschaulichen zahlreiche Modelle und Werkzeuge die Arbeit der Flößer. Dem harten Alltag wird schließlich das romantisierende Bild vom Beruf des Flößers gegenübergestellt.
In einem Dokumentationsraum kann man Filme zum Thema Flößerei aus der Zeit von 1930 bis heute sehen.

Besonders spannend ist, dass die Flößerei sogar in die Bäckerei Einzug gehalten hat. Die sehr leckeren "Blöchla" gibt es nur im Frankenwald. Sie ähneln den Blöchern, also den Holzstämmen aus denen die Floße hergestellt werden. Dieses besondere Festtagsgebäck gehört zu einem Besuch im Frankenwald dazu.


Gruppenangebot

Basisangebot - 2,00 €
  • Begrüßung der Gruppe, Filmvorführung
  • Führung durch das Museum
Termine:
  • Montag - Samstag nach Voranmeldung, Sonntag auf Anfrage
  • Gruppengröße: 10 - 50 Personen
  • Alle Preise pro Person

Änderungen vorbehalten.
Coronabedingte Einschränkungen und Programmänderungen auch kurzfristig möglich.

Gut zu wissen!

  • Freiplatz für Busfahrer und 1 Reiseleiter ab 15 zahlenden Gästen
  • kostenfreie Busparkplätze in direkter Nähe
  • im Sommer auch mit Floßfahrt kombinierbar